Automatisiertes Fahren – was 2016 geschah

Sandra Ulrich, 19.02.17 21:47
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KFV

Für viele Menschen sind autonome Fahrzeuge eine ferne Zukunftsvision, von der sie vielleicht im Technologie-Teil der Tageszeitung gelesen haben. Dieser Zukunftsvision sind wir jedoch gerade im Jahr 2016 schon einen großen Schritt näher gekommen. Während davor ausschließlich Forschungsabteilungen von Technologieunternehmen im Silicon Valley, Automobilindustrie und Technische Universitäten an autonomen Fahrzeugen gearbeitet haben, hat sich 2016 auch auf politischer Ebene Aufbruchsstimmung breit gemacht. Unzählige nationale und internationale Roadmaps sind entstanden, Forschungsförderungen wurden ausgeschrieben und auch erste ligistische Anpassungen vorgenommen - während Technologieunternehmen und Automobilkonzerne weiter unzählige Testkilometer auf öffentlichen Straßen mit automatisierten Fahrzeugen gefahren sind. Man könnte sagen, dass automatisiertes Fahren im letzten Jahr aus den Kinderschuhen heraus gewachsen ist und nun langsam aber sicher beginnt, erwachsen zu werden. Nächster Stopp: Pubertät – eine besonders spannende Zeit.

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Zur AutorIn

Sandra Ulrich ist Innovationsmanagerin im Bereich smart safety solutions des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Sie leitet Projekte zu Mobilitätsentwicklung, Auswirkungen von automatisiertem Fahren auf das Verkehrsgeschehen und zur Interaktion unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer. Davor war sie mehrere Jahre Gruppenleiterin für Straßenbetrieb und –erhaltung bei Strabag, wo sie an der Optimierung internationaler Straßeninfrastrukturprojekte gearbeitet hat. Als studierte Bauingenieurin lebt sie für komplexe, innovative Projekte und neue Entwicklungen.





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