Breakout Session #4 – Training und Ausbildung

Karin Fest, 18.04.17 09:36
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KFV

Im Rahmen der KFV-Konferenz “Automated Driving: Road Safety and the Human Factor” (8.-9. März 2017 in Wien) wurden in fünf Breakout Sessions mit ExpertInnen unterschiedlicher Branchen spannende Themen rund um Automatisiertes Fahren und Verkehrssicherheit diskutiert. Wien ZWA freut sich in den kommenden Wochen die wichtigsten Ergebnisse der einzelnen Breakout Sessions zu präsentieren.

Ausgehend von der Akzeptanz in der Gesellschaft kann Verkehrssicherheit bei automatisiertem Fahren nur dann gewährleistet werden, wenn die VerkehrsteilnehmerInnen mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet sind. In der Breakout Session #4: Training und Ausbildung wurde diskutiert, wie eine umfassende Berücksichtigung der notwendigen Kompetenzen aller VerkehrsteilnehmerInnen aussehen kann.

Basis für Überlegungen waren Studienergebnisse, die zeigen, dass es in der Bevölkerung sehr hohe Zustimmung für Fahrtrainings in Bezug auf selbstfahrende Fahrzeuge gib. Die TeilnehmerInnen der Breakout Sessions kamen zum Ergebnis, dass Ausbildung für neue Mobilitätsformen schon im Kindergarten ansetzen sollte. Externe ExpertInnen sollten mit Kindern auf spielerische Weise (Stichwort „Gamificaiton“) die Herausforderungen der Mobilität von Heute und Morgen diskutieren und sicherheitsrelevante Kompetenzen näher bringen.

Ein weiterer notwendiger Schritt zum Kompetenzaufbau sicherer VerkehrsteilnehmerInnen ist die Entwicklung rechtlicher Maßnahmen hinsichtlich der Führerscheinausbildung. Ganz allgemein, waren sich die TeilnehmerInnen einig, sollte eine Kompetenzerweiterung bei der Anwendung technologischer Erneuerungen (z.B. Verwendung von Fahrerassistenzsystemen) ansetzen.

Wenn Sie noch Ideen und Anregungen zu Training & Ausbildung in Hinblick auf automatisierte Fahrzeuge haben, dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese im Kommentarfeld mitteilen.

Nächste Woche Ergebnisse der Break-Out-Session #5 zu den rechtlichen und ethischen Aspekten.

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Zur AutorIn

Karin Fest ist als Innovationsmanagerin beim Kuratorium für Verkehrssicherheit im Bereich smart safety solutions für die Umsetzung digitaler Mobilitätslösungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zuständig. Sie studierte Medien- und Kulturwissenschaften und schließt derzeit ein berufsbegleitendes Studium zu Entrepreneurship & Innovationsmanagement ab. Davor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als Projektmanagerin tätig und forschte und lehrte zu Themen rund um Medientechniken, urbanen Praktiken und Medienvermittlung.





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